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Sport in der Reha
Grafik: Unfallkrankenhaus Berlin

Sport in der Rehabilitation

Sport in der Reha – ein Plädoyer für den Alltagssport


Körperliche Aktivität in der Rehabilitation soll Freude an Bewegung bringen und die
körperliche Leitungsfähigkeit nachhaltig steigern.


 

Von Dr. Andreas Dietrich

Die Verbindung zwischen Rehabilitation und Sport wird häufig vor allem unter dem Aspekt der erfolgreichen Eingliederung und Förderung körperlich gehandicapter Sportlerinnen und Sportler auf Leistungssportniveau dargestellt. Die Erfolge, die Athletinnen und Athleten mit Handicap erzielen, sind tatsächlich beeindruckend. Glücklicherweise gibt es in den vergangenen Jahren auch eine immer größere Präsenz von Handicap-Sportveranstaltungen in den Medien – so zum Beispiel die Berichterstattungen über die Paralympics. Aber auch wenn Sport in der Rehabilitation oftmals mit Behinderten-(Leistungs-)sport gleichgesetzt wird: Er hat einen gänzlich anderen Ansatz. 


Viele Rehabilitandinnen und Rehabilitanden hatten vor dem Unfall wenig oder gar keinen Bezug zu sportlichen Aktivitäten. Der Einsatz von Sport in der Rehabilitation hat daher in erster Linie die Aufgabe, Menschen mit einer Einschränkung oder nach einer Verletzung überhaupt erst wieder zu körperlicher Aktivität zu ermuntern und ihnen die Freude an Bewegung und damit an ihrem eigenen Körper zu vermitteln.


Was fordert das Gesetz?


Kann sich die Rehabilitation damit zufriedengeben, sich mit den hervorragenden Leistungen gehandicapter Sportlerinnen und Sportler auszuzeichnen? Sicher nicht! Das Sozialgesetzbuch IX, §42 (auf diesen wird auch im SGB V verwiesen) definiert den Anspruch an Rehabilitation sehr umfassend:

 

„Zur medizinischen Rehabilitation behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen werden die erforderlichen Leistungen erbracht, um 


1. Behinderungen einschließlich chronischer Krankheiten abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen, eine Verschlimmerung zu verhüten oder 


2. Einschränkungen der Erwerbs­fähigkeit und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, zu überwinden, zu ­mindern, eine Verschlimmerung zu verhüten sowie den vorzeitigen ­Bezug von laufenden Sozialleistungen zu vermeiden oder laufende ­Sozialleistungen zu mindern.“


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