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Das Medizinkonzept der BG Kliniken als Beitrag zur bestmöglichen medizinischen Versorgung
Foto: Jan Pauls Fotografie

Medizin der Zukunft

Das Medizinkonzept der BG Kliniken als Beitrag zur bestmöglichen medizinischen Versorgung



Das Medizinkonzept der BG Kliniken als Beitrag zur bestmöglichen medizinischen Versorgung Das Medizinkonzept beschreibt die besondere Positionierung der BG Kliniken in der überregionalen Versorgungslandschaft. Sie ist notwendig, um den gesetzlichen Auftrag des SGB VII zu erfüllen.


Von Prof. Dr. Axel Ekkernkamp und Dr. Beate Schmucker


Als medizinische Einrichtungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind die BG Kliniken einem besonderen Auftrag verpflichtet: Gemäß der gesetzlichen Grundlage des Sozialgesetzbuches (SGB) VII gilt für die BG Kliniken die Maßgabe, hervorragende medizinische Leistungen anzubieten und eine zügige, innovative und integrative Behandlung von Unfallverletzten nach einem Arbeits- oder Wegeunfall von der Unfallstelle bis zur Rehabilitation und Wiedereingliederung in das berufliche und soziale Umfeld zu erreichen – und zwar mit allen geeigneten Mitteln. Um diesem Auftrag und dem damit verbundenen Anspruch, den Patientinnen und Patienten möglichst schnell wieder zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen, gerecht zu werden, bedarf es neben einer grundlegenden Unternehmensstrategie einer konkreten medizinischen Positionierung. Mit der Veröffentlichung des Medizinkonzepts tragen die BG Kliniken dieser Notwendigkeit Rechnung: Ziel ist, die unverwechselbare Positionierung der BG Kliniken in der überregionalen Versorgungslandschaft mit dem Fokus auf das SGB VII darzustellen. Zudem bildet es den Standard der medizinischen Versorgung ab.


Herausforderung Digitalisierung

Um den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen, müssen die BG Kliniken schon heute über eine breite fachliche Kompetenz, ausreichend qualifiziertes Personal, eine adäquate Infrastruktur und eine innovative technische Ausstattung verfügen. Gleichzeitig kommt es jedoch bundesweit zu einem zunehmenden Fachkräftemangel in fast allen medizinischen Berufsgruppen. Ohne Frage war es für die Erarbeitung des Medizinkonzepts unerlässlich, diese und weitere gesellschaftliche Entwicklungen wie zum Beispiel die Digitalisierung zu berücksichtigen. So sind die BG Kliniken wie auch andere Klinikunternehmen mit einer zunehmenden Spezialisierung der Medizin konfrontiert.


Die Differenzierung von Wissen macht eine oft nicht mehr rein fachspezifische, sondern interdisziplinäre und individuelle Behandlung in fachübergreifenden Teams notwendig. Dabei erwerben Medizinerinnen und Mediziner ein immer tiefer gehendes Wissen in ihren Fachrichtungen – ein Fachwissen, das eine Behandlung auch komplexer Krankheitsbilder ermöglicht. Dazu müssen jedoch diverse spezielle Kompetenzen zur Behandlung von schweren Fällen vorgehalten werden, es ist außerdem ein strukturierter Wissenstransfer notwendig. Gleichzeitig führt der demografische Wandel zu einem steigenden Anteil älterer und multimorbider Patientinnen und Patienten, die auch die Akut- und Rehabilitationsmedizin vor neue Herausforderungen stellen. Darüber hinaus müssen die BG Kliniken das im Blick behalten, was sie bereits jetzt maßgeblich von anderen Kliniken unterscheidet: die integrierte Versorgung. Die Möglichkeit, den Patientinnen und Patienten eine Verzahnung von Akutbehandlung und medizinischer Rehabilitation anzubieten, verkürzt nachweislich den Genesungsprozess und erhöht damit die Lebensqualität der Betroffenen. Zudem stehen die in allen Branchen dringend benötigten Fachkräfte schneller wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Die Sicherstellung der integrierten Versorgung wird auch künftig Teil des Auftrags und eine besondere Chance der BG Kliniken sein.

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Von Prof. Dr. Walter Eichendorf



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