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Medizin der Zukunft

Das Medizinkonzept der BG Kliniken als Beitrag zur bestmöglichen medizinischen Versorgung

Mit dem Medizinkonzept stellen sich die BG Kliniken all diesen Gegebenheiten und Entwicklungen. Es lehnt sich einerseits an die bereits formulierten grundsätzlichen Vorgaben des Klinikgesamtkonzepts an und stellt andererseits gleichermaßen ein Bekenntnis zum Kernauftrag, der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit allen geeigneten Mitteln nach SGB VII, dar. Es bildet aber auch die Grundlage für den zukünftigen Auf- und Ausbau der medizinischen und therapeutischen Angebote der Standorte. Ziel war es, Kernkompetenzen zu identifizieren, die bei der Weiterentwicklung der BG Kliniken als Klinikkonzern besonders im Fokus stehen sollen und eine unerlässliche Voraussetzung für die zügige, innovative und integrierte Behandlung von Unfallverletzten bilden. Auf diesen Gebieten verstehen sich die BG Kliniken als primäre Dienstleister in der Versorgung und müssen darum über eine besonders tief greifende Expertise in diesen Disziplinen verfügen.

Darüber hinaus sind auch Qualitätsanforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Ausstattung von Notfallkrankenhäusern sowie die von der DGUV im Rahmen der Neustrukturierung des Heilverfahrens benannten Anforderungen an das Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) zu berücksichtigen.


Vor dem Hintergrund dieser umfangreichen Ansprüche wurden als Kernkompetenzen unter anderem die Versorgung von Polytraumata, Schädel-Hirn-Traumata, Beckenverletzungen, komplexe  Monoverletzungen, Querschnittlähmungen und Wirbelsäulenverletzungen sowie von schweren Hand- und Brandverletzungen festgeschrieben. Auch die Behandlung von Amputationsverletzungen, Komplikationen und Sportverletzungen sind wichtige Kompetenzfelder innerhalb des Portfolios der BG Kliniken, ebenso wie kindliche und geriatrische Verletzungen. Aus diesen Kernkompetenzen lassen sich konkrete Kernleistungsbereiche ableiten, die innerhalb des Medizinkonzepts dargestellt und durch die BG Kliniken vorzuhalten sind. Dazu gehören neben der Rettungs- und Notfallmedizin beispielsweise die Orthopädie und Unfallchirurgie, die Intensiv- und Schmerzmedizin, aber auch die Hand- und Verbrennungschirurgie und weitere mehr. Auf der Ebene einer einzelnen BG Klinik sind dabei regionale Bedingungen zu berücksichtigen, die gegebenenfalls eine begründete Abweichung erfordern, sodass die vorhandenen Kernleistungsbereiche variieren können. Unabhängig davon kommt der Rehabilitation eine besondere Bedeutung zu. Sie ist im Sinne der integrierten Versorgung stets für alle Verletzungsarten sicherzustellen.


Ausbau der Innovations- und Qualitätsführerschaft

 

In allen Kernleistungsbereichen der Akutversorgung und in der Rehabilitation spielt die enge Ausrichtung an den individuellen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten eine entscheidende Rolle. Die Vernetzung der einzelnen Leistungsbereiche und eine hohe Interdisziplinarität werden damit zum Kernelement der medizinischen Versorgung, um bestmögliche Behandlungserfolge zu sichern. Der Vermeidung von Behandlungsbrüchen innerhalb der Einrichtungen, zwischen verschiedenen Fachgebieten und zwischen der Akutversorgung und der Rehabilitation, kommt damit eine besondere Bedeutung zu – die Erbringung all dieser Leistungen unter einem Dach bildet international ein Alleinstellungsmerkmal der BG Kliniken, das es zu erhalten und zu fördern gilt.

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50 Jahre DVR

| Bild: Kampagnenplakat des DVR
Foto: DVR
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Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) wird im Juni 2019 50 Jahre alt. Dieses Jubiläum bietet Anlass, Schlaglichter auf die wichtigsten Erfahrungen der Vergangenheit zu werfen und Rückschlüsse für die Verkehrssicherheitsarbeit der Zukunft zu ziehen.


 

Von Prof. Dr. Walter Eichendorf



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