oben

Die Präventionskampagne kommmitmensch

Blöde und schlaue Ideen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Das Film- & Medienfestival

Die Kampagne macht aber noch auf anderen Wegen auf sich aufmerksam. Im November wird gemeinsam mit der Messe Düsseldorf erstmals das kommmitmensch Film & Media Festival der A+A 2019 veranstaltet.

Unternehmen, Beschäftigte, aber auch Schülerinnen und Schüler sind dazu eingeladen, eigene Videos und andere Medienproduktionen zu den Themen der Kampagne oder zu anderen Fragen von Sicherheit und Gesundheit zu produzieren und einzureichen. Passend zu den neuen Vision Zero-Schwerpunktthemen der Kampagne sind ausdrücklich auch Medien und Filme zur Verkehrssicherheit von den Wettbewerbskategorien mit umfasst. Der Wettbewerb läuft in vier Kategorien:


Dein Blick für Schüler, Schülerinnen sowie Auszubildende aus allen Bereichen

Mit Sicherheit Kunst für Filmschaffende und Studierende an Film- und Medienhochschulen

Fokus Betrieb Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit im Unternehmen und im öffentlichen Dienst, besonderer Fokus: kleine und mittelständische Betriebe

A+A-Sonderpreis für die Aussteller der A+A: Hauptsache sicher Industriefilme zu den Themen: persönlicher Schutz sowie betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit


Insgesamt wurden 118 Filmbeiträge eingereicht. Eine mehrköpfige Jury unter Vorsitz der Regisseurin Isa Prahl wird dann unter allen Einsendungen die besten Medien auswählen. Ausgezeichnet und prämiert werden die Gewinnerinnen und Gewinner am 7. November 2019 in Düsseldorf im Messekino in der Halle 10 (neben dem Gemeinschaftsstand der gesetzlichen Unfallversicherung), wo auch die prämierten Filme gezeigt werden.


Das Festival bietet aber noch mehr: In einer Film- und Medienwerkstatt auf der A+A wird man lernen können, wie das Medium Film im eigenen Betrieb präventiv eingesetzt werden kann und wie man einen Präventionsfilm für den eigenen Betrieb dreht. Im Kinobereich wird es parallel dazu ein buntes Bühnenprogramm geben, in dem Filme aus vielen unterschiedlichen Bereichen vorgestellt werden. Gezeigt werden Filme aus dem Festival-Wettbewerb, vom International Media Festival for Prevention, von www.arbeitsschutzfilm.de sowie von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Natürlich dürfen auch Filme aus der Kampagne und von Napo nicht fehlen.


Teil des Festivals wird auch der Prevention Slam derBundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) sein. Er holt Studierende der Fachrichtungen, die sich mit Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt befassen, unter dem Motto Gesunde Arbeit heißt für mich mit eigenen Texten auf die Bühne. Flankiert wird das Festival von einer umfassenden Öffentlichkeitsarbeit. Nachdem es im Mai schon Videoclips der Kampagne in deutschen Multiplexkinos gab, wird dies zeitlich passend zum Medienfestival im November wiederholt. Am Messestandort Düsseldorf wird es Außenwerbung in Form von Plakaten geben. Auch in den sozialen Medien wird das Festival mit Posts zum Festival und den Gewinnerfilmen begleitet.


Als Unterstützer für die Social-Media-Kanäle und die Medienwerkstatt auf der A+A wurde der YouTuber Mike Suminski mit ins Boot geholt. Der Influencer ist selbst Filmemacher und wird auch in der Jury des Filmwettbewerbs aktiv sein. Auf seinem Kanal gibt er Tutorials rund um die Themen Filmdreh, Schnitt, Bearbeitung und Ausrüstung. Wer also gern einen Film zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit drehen möchte, aber noch nicht so recht weiß, wie er oder sie am besten anfängt, der bekommt auf Suminskis Kanal alle nötigen Infos.



Die Kampagne wird auf der A+A aber nicht nur in Form des Medienfestivals vertreten sein.   Informationen wird es auch auf dem Gemeinschaftsstand der gesetzlichen Unfallversicherung geben in Halle 10 Treffpunkt Sicherheit und Gesundheit. Darüber hinaus bietet der A+A Kongress am 7. November 2019, zwischen 14 und 17 Uhr, die Veranstaltung Präventionskultur Sicherheit und Gesundheit als Teil der Unternehmenskultur an. 


Fußnoten

[1] https://prevention-slam.de/?src=asp-cu&typ=dl&cid=7312


« zurück [1] [2] weiter » « zurück zur Übersicht

Eine 100-jährige Erfolgsgeschichte

Der Unfallvertrauensmann als Vorgänger der Sicherheitsbeauftragten ist der erste durch eine Unfallverhütungsvorschrift definierte betriebliche Arbeitsschutzakteur. Im Jahr 1919 durch die Berufsgenossenschaften geschaffen, begeht dieses Ehrenamt 2019 sein 100-jähriges Jubiläum. 


Von Gerhard Kuntzemann



Mehr lesen

Leserservice

| Bild: |


Aboänderungen: Adresse, Ansprechpartner, Bezugsmenge, Probehefte

Mehr lesen

Autorenhinweise

| Bild: Autorenhinweise | Sie sind Fachautor und möchten Ihr Wissen im DGUV Forum einbringen? Dann werfen Sie einen Blick in unsere Autorenhinweise.

Mehr lesen