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Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV (Foto: DGUV/Stephan Floss Fotografie)
Dr. Joachim Breuer, DGUV
Foto: DGUV/Stephan Floss

Editorial

Sichere und gesunde Mobilität

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir steigen ins Auto, nennen unser Ziel und wie von Geisterhand bewegt fahren wir los und kommen sicher an unseren Bestimmungsort. In nicht allzu ferner Zukunft dürfte diese Szene keine Utopie mehr sein. Aber bis es so weit ist, leben wir in einer Zwischenwelt. Wir müssen immer noch selbst lenken und uns auf den Straßenverkehr konzentrieren. Doch mit dem technologischen Fortschritt sind die Ablenkungen im Fahrzeuginneren vielfältiger und herausfordernder geworden. Wo früher nur ein Radio eingebaut war, warten heute auch Navigationsgerät, Smartphone und Tablet auf Bedienung.

Mehr als 110.000 Wegeunfälle und rund 20.000 Arbeits- und Dienstwegeunfälle haben sich 2016 im Straßenverkehr ereignet, in 392 Fällen endeten sie tödlich. Wie oft mag dabei die Ablenkung durch moderne Technik eine Rolle gespielt haben? Noch wird Ablenkung als Unfallursache polizeilich nur ungenau ermittelt oder statistisch erfasst. Aber eine amerikanische Studie hat herausgefunden, dass sich durch die Bedienung mobiler Geräte während der Fahrt die Unfallwahrscheinlichkeit beinahe verzehnfacht. Ein alarmierender Hinweis.


Zwar hat die Bundesregierung inzwischen reagiert und im vergangenen Jahr die Straßenverkehrs-Ordnung angepasst: Mobile Kommunikationsmittel dürfen demnach während der Fahrt nicht „aufgenommen und gehalten werden“. Ein Blick in den Straßenverkehr zeigt allerdings, dass hier noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist. Viele Fahrerinnen und Fahrer scheinen sich des Risikos, das sie eingehen, nicht bewusst zu sein.


Verkehrssicherheit ist deshalb auch ein Thema, dem sich die gesetzliche Unfallversicherung gemeinsam mit ihrem Partner, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), im Rahmen ihrer Präventionskampagne kommmitmensch widmen wird. Auch die sichere Mobilität der Beschäftigten sollte Teil einer guten betrieblichen Kultur der Prävention sein. Wie das gelingen kann? DVR und DGUV geben in ihren Praxishilfen Tipps. 

 

Mit den besten Grüßen


Ihr


Dr.  Joachim Breuer

Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung




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