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Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV (Foto: DGUV/Stephan Floss Fotografie)
Dr. Stefan Hussy, DGUV
Foto: Jan Roehl / DGUV

Editorial

Neustart der Präventionskampagne

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ob Pedelec, Holland- oder Faltrad, derzeit erfährt das Biken eine beeindruckende Renaissance. Immer mehr Menschen lassen das Auto stehen und steigen aufs Rad um. Wer in die Pedale tritt, bringt Bewegung in seinen Alltag, ist oftmals schneller am Ziel und schont die Umwelt. Auch für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist das Fahrrad mittlerweile eine beliebte Alternative, um zur Arbeit zu gelangen. Ebenso nutzen viele Kinder und Jugendliche das Rad für den Schulweg.


Keine Frage: Dieses Umdenken und die damit verbundene Verkehrs- und Mobilitätswende ist durchweg positiv zu bewerten. Das bedeutet aber auch: Wir müssen unsere Aufmerksamkeit noch stärker auf die Prävention der Gefahren lenken, denen Radfahrerinnen und Radfahrer im Straßenverkehr ausgesetzt sind. Radunfälle enden besonders häufig mit schweren Folgen. Dies geht aus den jüngst veröffentlichten Geschäfts- und Rechnungsergebnissen der DGUV hervor: Von den 285 im Jahr 2018 bei Wegeunfällen im Straßenverkehr getöteten Versicherten, kamen 14 Radfahrende ums Leben.


Der Auftrag der gesetzlichen Unfallversicherung umfasst auch die Verhütung von Wegeunfällen. Wir setzen uns deshalb seit Jahrzehnten für das Thema Verkehrssicherheit auf öffentlichen Straßen ein. Dieses Engagement wollen wir gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern in Zukunft noch verstärken. Sichtbar wird dies aktuell in der neuen Ausrichtung unserer Präventionskampagne kommmitmensch. Sie stellt Unfälle im Straßenverkehr in den Mittelpunkt und zeigt in ihrer neuen Plakatserie „Blöde Idee“ das Risikopotenzial von Ablenkung im Straßenverkehr.


Darüber hinaus bedarf es aber auch politischer Vorgaben. Denn eine der wichtigsten Voraussetzungen, um Fahrradunfälle zu vermeiden, ist eine gute Radverkehrsinfrastruktur. Für deren Umsetzung müssen Bund, Länder sowie Städte und Gemeinden in Zukunft an einem Strang ziehen. Die Unfallversicherung steht als kompetente Ansprechpartnerin hierfür zur Verfügung.

 

Mit den besten Grüßen


Ihr


Dr.  Stefan Hussy

Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

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Eine 100-jährige Erfolgsgeschichte

Der Unfallvertrauensmann als Vorgänger der Sicherheitsbeauftragten ist der erste durch eine Unfallverhütungsvorschrift definierte betriebliche Arbeitsschutzakteur. Im Jahr 1919 durch die Berufsgenossenschaften geschaffen, begeht dieses Ehrenamt 2019 sein 100-jähriges Jubiläum. 


Von Gerhard Kuntzemann



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